Rechtsanwalt Thomas Kümmerle

Fachanwalt für Strafrecht / Strafverteidigung, Unfallregulierung & Verkehrsrecht / Kanzlei Hoenig Berlin

Monatsarchive: Oktober 2015

Unfallratgeber: Hände weg vom Zentralruf der Autoversicherer!

8. Hände weg vom Zentralruf der Autoversicherer!

Auf dem Zettel den Sie von der Polizei bekommen haben, steht die Telefonnummer des Zentralrufs der Autoversicherer. Den Anruf dort können und sollten Sie sich schenken. Die Kfz-Haftpflichtversicherung Ihres Unfallgegners ermittelt Ihr Anwalt für Sie. Das schont Ihre Zeit und vor allem Ihre Nerven. Die Versicherung wird nämlich nach Ihrem Anruf vom Zentralruf umgehend informiert und ihre Daten werden dorthin übermittelt.

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Unfallratgeber: Gehen Sie zum Arzt!

6. Gehen Sie zum Arzt!

Wenn nach dem ersten Schreck auch noch körperliche Schmerzen auftreten, gehen Sie unverzüglich zum Arzt und lassen sich untersuchen. Die zeitnahe ärztliche Diagnose Ihrer Verletzung ist unentbehrlich für ein späteres Schmerzensgeld.

Der Nachweis, dass der Unfall die Ursache war, wird nicht mehr zu führen sein, wenn Sie erst Tage später einen Arzt aufsuchen. Sie können ja schließlich auch Zuhause von der Leiter gefallen sein.
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Unfallratgeber: Reden ist Blech

5. Manchmal ist es besser zu schweigen!

Wenn die Polizei am Unfallort eingetroffen ist, befragen die Beamten die Unfallbeteiligten und Zeugen zum Hergang. Grundsätzlich ist die Polizei nicht dazu da, jemandem an Ort und Stelle die „Schuld“ an dem Unfall zu geben. Die Beamten nehmen einen Sachverhalt auf und können prüfen, ob jemand gegen Straßenverkehrsregeln verstoßen hat und ob ein Bußgeld- oder Strafverfahren eingeleitet wird. Die Klärung der zivilrechtlichen Haftung hingegen ist nicht Aufgabe der Polizei. Fangen Sie trotzdem bitte nicht an zu diskutieren, falls man ihnen plötzlich die Verantwortung zuschieben möchte. Auch Polizeibeamte sind fehlbar, der Unfallort ist aber nicht der richtige Ort das zu klären.

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Verkehrsrechtsschutz – sinnvoll, aber nicht immer Anwalts Liebling

Im aktuellen Berliner Anwaltsblatt (10/2015) schreibt der Kollege Samini, wie sinnvoll eine Verkehrsrechtsschutzversicherung ist und von guten und nicht so guten Versicherern.  Zu den letzteren gehört mal wieder die #ARAG. Deren Sprecher Christian Danner wird zitiert mit:
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Unfallratgeber: Fotos machen, Zeugen suchen, Daten austauschen!

2. Fotos machen!

Machen Sie wenn möglich unbedingt ein paar Fotos bevor Sie die Unfallstelle räumen. Im Zeitalter der Smartphones sollte das kein Problem darstellen. Detailaufnahmen der Beschädigungen an den Fahrzeugen sind erst einmal unwichtig, die Beulen sind später auch noch da. Wichtig sind großzügige Übersichtsaufnahmen des Straßenverlaufs, der Beschilderung und vor allem der Endstellung der Fahrzeuge, am besten aus verschiedenen Perspektiven. Fahren Sie danach beiseite und dokumentieren Sie dann Ihre und auch die Schäden am Fahrzeug Ihres Unfallgegners, damit der aus einem Lackkratzer später keinen Totalschaden macht.
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Gegenstandswert bei Totalschaden, ungekürzter Wiederbeschaffungswert zählt

Beliebtes Streitpotential, wenn die Versicherungen nach einem Verkehrsunfall mit Totalschaden die Anwaltskosten übernehmen müssen, ist die Abrechnung aus dem vollen Widerbeschaffungswert. Die Versicherer ziehen den restwert ab, da darüber ja „kein Streit“ bestand. Das Landgericht Aachen hat eine erfreulich deutliche Entscheidung hierzu getroffen:
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Unfallratgeber: Ich hatte einen Unfall! Was mache ich jetzt nur?

I. Ich hatte einen Unfall! Was mache ich jetzt nur?

Sie haben die Unfallstelle abgesichert, das Warndreieck aufgestellt und falls notwendig, erste Hilfe geleistet? Dann denken Sie jetzt an sich und wie Sie sich am cleversten verhalten. Wenn Sie die folgenden 10 Regeln beachten, stellen Sie bereits die Weichen, hin zu einer erfolgreichen Regulierung Ihrer Unfallschäden.
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Verkehrsunfall? Guter Rat ist hier nicht teuer!

In einem mehrteiligen Ratgeber werde ich Ihnen hier ab Montag einige nützliche Tipps an die Hand geben, wie Sie sich nach einem Verkehrsunfall verhalten sollten, welche Rechte Sie haben und welche Schäden Ihnen in welcher Höhe ersetzt werden. Abonieren lohnt sich.

Foto: Fotolia / Stefan Körber

Augen auf beim Drogenverkauf!

Ein Dealer, der 45 Kilo Hasch für knapp 50.000 Euro an einen Scheinkäufer der Polizei verkauft hatte, war nicht nur strafrechtlich dafür verurteilt worden, er muss den Gewinn auch noch zurück zahlen. Das Land Berlin hatte ihn verklagt und vor dem Berliner Landgericht zunächst verloren. Das Kammergericht sah es anders und verurteilte den Dealer zur Rückzahlung, da er sich „ungerechtfertigt bereichert“ habe.
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Podcast zum Thema Rechtsschutzversicherungen

Die Rechtsbelehrung Folge 29 zum Thema Rechtsschutzversicherungen ist online:

„Als Betreiber des RSV-Blogs (RSV steht für Rechtsschutzversicherung), kennt sich der Strafverteidiger Carsten Hoenig (Blog, Twitter, G+, Facebook) mit solchen Konflikten besonders gut aus. Ebenso wie Rechtsanwalt Thomas Kümmerle (Twitter, Facebook), der vor allem bei Verkehrssachen häufigen Umgang mit Rechtsschutzversicherungen pflegt. Beide Rechtsanwälte erklären wann sich eine Rechtsschutzversicherung lohnt, welche Fälle abgedeckt werden und welche Versicherer eher weniger „Anwalts Liebling“ sind.“